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Artgerechtes Futter für den Hund

Der Allgemeinzustand eines Hundes hängt ganz entscheidend von seiner Ernährung ab! Glänzendes Fell, starke Knochen und ein lebhaftes Verhalten eingeschlossen. Als Raubtier und enger Verwandter vom Wolf, besteht die ursprüngliche Nahrung eines Hundes aus erlegten Beutetieren. Es handelte sich dabei um die größeren Wildtiere, die nahezu vollständig in den Mägen der Hunde landeten. Lediglich dicke Knochen, manche Teile von Fell und Haaren sowie der Inhalt des Magen- und Darmtraktes wurden dabei verschmäht. Mit dieser Nahrung decken sich Hunde und Wölfe mit allen für sie wichtigen Nährstoffe ein. Zu ihnen zählen Eiweiß, Fett, Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und Enzyme.

Die Evolution hat den Hund nach der Ernährungsart eines Raubtieres konzipiert. Sein Gebiss mit den hervortretenden Eckzähnen hilft ihm, das Beutetier zu erlegen und zu fressen. Selbst die meisten Knochen stellen für ihn kein Problem dar. Anders als die Pflanzenfresser besitzen Hunde kein Verdauungsenzym, denn sie benötigen es gar nicht. Zähflüssiger Speichel lässt die großen Brocken in den Verdauungstrakt gleiten. Der Magen eines Hundes enthält viel Salzsäure, wodurch Knorpel und Knochen schnell verdauen und sich Parasiten nicht einnisten. Die Produktion der Verdauungssäfte springt allerdings nur bei Fleisch an. So benötigt die komplette Verdauung lediglich 24 Stunden, was einen langen Darmtrakt unnötig macht.

Seinen natürlichen Bedürfnissen entsprechend, stellt nach wie vor rohes Fleisch und Knochen die ideale Ernährung eines Hundes dar. Gemüse, Getreide, Eier und Milchprodukte sind zwar als Zusatz geeignet, sollten aber niemals zugunsten der Grundernährung überwiegen.

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