Auswahl eines Hundenamens

Längst sind die Zeiten vorbei, als die meisten Hunde Hasso, Bello und Waldi hießen. So wie in allen anderen Bereichen, unterliegen auch die Hundenamen aktuellen Trends. Da ein Hund in den meisten Fällen als vollwertiges Familienmitglied zählt, braucht er natürlich einen Namen, unter dem er angesprochen und gerufen werden kann. Beim Züchterhund mit Stammbaum erledigt sich das Thema in der Regel von alleine, denn dann ist die Namensgebung bereits erfolgt. Es sei denn, der Welpe wird trotzdem umbenannt.

Für alle Hunde hat sich die Bandbreite der Möglichkeiten zur Namensgebung in den letzten Jahrzehnten drastisch erhöht. Die Wahl kann tatsächlich zur Qual werden. Ist aber schließlich ein Favorit gefunden, sagt die getroffene Entscheidung meist viel über das Tier aber auch viel über den Besitzer aus.

Wird ein geschlechtsspezifischer Name ausgesucht, ist auch für fremde Personen klar ersichtlich, ob es sich um einen Rüden oder um eine Hündin handelt. Die Namen großer Helden wie Hektor oder Odysseus sollten allerdings den großen Rassen vorbehalten bleiben. Das Interesse für die Antike lässt sich aber auch mit Cäsar, Ramses, Attila und Kleopatra zum Ausdruck bringen. Bodenständigkeit zeugt von Hundebesitzern, die ihrem vierbeinigen Freund einen Personennamen zuteil kommen lassen.

Beliebt sind natürlich auch Namen von Prominenten wie Madonna, Campino, Bushido oder Poldi. Wahrscheinlich träumen dann die Besitzer von eigenem Glanz und Ruhm. Mäuschen und Püppi passen nur für die kleinsten aller Hunderassen und zeugen von einem sehr fürsorglichen Besitzer. Untersuchungen haben übrigens ergeben, dass ein zweisilbiger Namen vom Hund am besten verstanden wird.